Sie wollen ein Haus bauen, haben aber keine Nerven oder genügend Zeit sich mit Planung und Ämtern herumzuärgern? Dann kaufen Sie doch schlüsselfertig.

Auch hier ist der erste Schritt der wichtigste: Überprüfen Sie die Seriosität des Anbieters. Hier sollten Sie zu einem bekannten, auf dem Markt etablierten Anbieter gehen. Besichtigen Sie Referenzobjekte und interviewen Sie bei Gelegenheit deren Bewohner.

Ein Haus (Fertighaus oder Massivhaus) zu bauen ist schon eine knifflige Sache. Da ist es hilfreich, wenn der Bauträger viel Arbeit abnimmt. Sie sollten sich jedoch vorher mit einem wasserdichten Vertrag nach allen Seiten absichern. Übernimmt der Bauträger die Erschließungskosten und sind sie im Festpreis enthalten? Wie sieht es mit Sonderwünschen aus? Farben und Ausstattung sollten von Anfang an fest vereinbart sein, denn Sie zahlen Unsummen wenn diese später von der Normalausstattung abweichen.  

Ebenso sollte die Gestaltung der Außenanlagen und deren Preise erfragt werden. Wichtig sind auch feste Fertigstellungstermine und etwaige Vertragsstrafen, ebenso sollten Sie auf Gewährleistungsfristen von 5 Jahren bestehen.

Um später einen richtigen Bezug zu ihrem neuen Eigenheim zu haben, wollen viele beim Haus bauen auch Eigenleistungen erbringen. Das spart zudem auch noch Kosten. Wenn Sie ebenfalls mit diesem Gedanken spielen, muss auch das in Hinblick auf Umfang und Termine vor Vertragsunterzeichnung festgelegt sein.

In Abhängigkeit vom Baufortschritt, sollten Sie Zwischenprüfungen vereinbaren. Zum Beispiel nach der Fertigstellung des Kellers. So lassen sich Fehler oder Mängel frühzeitig erkennen. Gesetzlich vorgeschrieben ist nur die Endabnahme, wo Sie wenn möglich einen unabhängigen Fachmann hinzuziehen sollten.

sad