Dosiertechnik auf Umweltmission
Allgemein April 21st, 2008Durch Dosieranlagen kann auch jede Menge Material gespart werden, was wiederum einen positiven Einfluss auf die Umwelt und die Ressourcen hat.
Bei der Dosiertechnik geht es darum, eine genau bemessene Menge Materials zur weiteren Verarbeitung zur Verfügung zu stellen. Dabei können die einzelnen Dosieranlagen auch an den Injektionsstellen von Statikmischern zum Einsatz kommen, wie das zum Beispiel der Behandlung von Abwässern der Fall ist. Bereits auf dem Weg zum Klärwerk werden dem zu reinigenden Abwasser verschiedene biologische und chemische Zusätze beigemischt, die dafür sorgen, dass die zahlreichen Schwebstoffe ausflocken und sich anschließend als Klärschlamm absetzen oder in den Filtern zurück bleiben.
Dabei finden unterschiedlichen Arten von Pumpen Verwendung. Bei der Auswahl der geeigneten Pumpe werden mehrere Faktoren berücksichtigt, die von der zu bewältigenden Durchflussmenge über den zu transportierenden Stoff bis hin zu hygienischen Anforderungen und der Messgenauigkeit reichen. Während in der Baustoffindustrie, wo es um die Verarbeitung größerer Mengen von Granulaten geht, werden in der Regel Klauenpumpen, Drehschieber- und Taumelkolbenpumpen eingesetzt, während es in der Pharmazie, wo es wichtig ist, aufs Hundertstel Gramm genau zu dosieren, eher Membranpumpen und Kolbenpumpen zum Einsatz kommen.
Dosiertechnik findet sich inzwischen in jedem Büro. Der Tintenstrahldrucker und das Tintenstrahlfaxgerät arbeiten mit extrem kleinen Membranpumpen, die die einzelnen Farbpigmente mischen und schließend eine exakt bemessene Menge durch den Druckkopf auf die vorgesehene Stelle auf dem Papier schießt.
Heutige Dosiertechnik spart in den einzelnen Produktionsabschnitten jede Menge Zeit, weil sie dem Menschen die aufwändige Arbeit der Portionierung abnimmt. Große Dosieranlagen schaffen es, binnen weniger Sekunden gleich Hunderte genau bemessener Portionen an eine bestimmte Stelle zu bringen und arbeitet nicht nur schneller, sondern auch wesentlich exakter, als der Mensch es von Hand könnte.
Sandra Müller
vz(at)hub-eisenach.de
Nils
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