Sie möchten ein unkompliziertes Haus bauen und trotzdem auf Wohnkomfort nicht verzichten? Am liebsten alles auf einer Etage ohne Treppen ohne Verlust von Wohnfläche? Dann könnte Ihre Lösung Bungalow heißen. Sie kennen den Bungalow eher als Feriendomizil – zwischenzeitlich entwickelt er sich aber hierzulande als echter Lifestyle-Trend. Die Vorteile, welche die eingeschossige Bauweise bietet, liegen klar auf der Hand und dürften vor allem Familien mit behinderten Angehörigen und bewegungseingeschränkte Senioren interessieren.

Das Wort Bungalow stammt aus dem Hindi – Bungla = Land, also Landhaus. Entgegen der weiteverbreiteten Vorstellung ein Bungalow dürfe kein Dach haben, ist ein Dachgeschoß durchaus denkbar, es darf nur kein Vollgeschoß sein. Auch verfügen viele Bungalows über einen Keller um Hausanschlüsse und Heizung dem eigentlichen Wohnraum, welcher im Übrigen bis zu 120 qm zuzüglich überdachter Terrasse für gemütliche Stunden im Freien betragen kann. Er ist über die komplette Wohnfläche einschließlich Terrasse mit einem Flachdach belegt.

Unverkennbares Merkmal eines Bungalows ist, dass er direkt auf der Erde erbaut ist und somit keine Treppe vor dem Hauseingang benötigt. Auch im Hausinnern findet man keine Treppen vor, da diese durch die eingeschossige Bauweise entbehrlich sind. Dies bietet absolute Barrierefreiheit.

Bungalows gibt es zwischenzeitlich in verschiedenen Formen: eckig, rechteckig, in Winkelform, in Z-Form und als Terrassenform. Die Winkelform eignet sich vor allem für die Bebauung größerer Grundstücke. Z-Formen lassen eine verspielte Variante zu. Möchte der Bauherr seinen Traumbungalow selbst erstellen, kann er sich dafür einen Selbstbausatz erwerben. Seiner Phantasie sind dabei nahezu keine Grenzen gesetzt, da er keinerlei Rücksicht auf die Statik nehmen muß

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